ÜBER DEN VEREIN UND DEN VORSTAND

Begonnen hat unserer Engagement damals, als wir als langjährige Gäste im Ferienland Kenya das Land und die Menschen dort zu schätzen gelernt haben. Wir haben mit Ihnen Freudiges und Trauriges erlebt und es wurde uns zum Anliegen, diese Familien zu unterstützen.

In der Schweiz und im grenznahen Deutschland sammeln wir Spenden und setzen diese kontrolliert für Bildung und Arbeit ein. Wir freuen uns über jede kleine oder grosse Spende und danken Ihnen vielmals für Ihre Unterstützung.

DIE SITUATION IN KENIA

Kenya’s Küsten sind bekannt für ihre traumhaft weissen Strände, sauberes Wasser, perfekte Hotelanlagen und versprechen erholsame Ferien. Die Kenyaner sind freundlich, ihr „Jambo“ ist weltbekannt und die afrikanische Lebensart ist wirklich ein Erlebnis. Ausserhalb der Hotel-Ressorts begegnen wir aber Problemen, wie sie an sehr vielen Orten dieser Welt und vor allem in der 3. Welt existieren. Das Hauptproblem: Keine oder nur sporadische Arbeit. Diese Situation erzeugt den fatalen Kreislauf:

Keine Arbeit – kein Geld – keine Schule für den Nachwuchs – keine Bildung – schlechte Aussichten für einen Job – keine Arbeit ...

Dass dann die Kriminalität steigt, der Drogenkonsum zunimmt, der Neid auf alle, die Geld haben, steigt, sind Folgen davon.

Ein normales Monats-Einkommen für einen Hotelangestellte beträgt 125 CHF (ca. 7'000 Kenyan Schilling). Das Schulgeld an einer Community-School beträgt ca. 30 CHF pro Quartal (ca. 3‘000 Kenyan Schilling). Dazu kommen Ausgaben für Schulmaterial, Bücher, Uniformen. Da die meisten Familien mehr als ein oder zwei schulpflichtige Kinder haben, ist das Schulgeld in den meisten Fällen einfach nicht vorhanden.

Die öffentlichen Schulen (Government-Schools) sind auf dem Papier zwar gratis, in der Praxis müssen die Schüler den Lehrer aber bezahlen und das Schulmaterial kommt ebenfalls dazu. Private Schulen, die eine gute Ausbildung ermöglichen, sind kaum erschwinglich.